Marija, Berlin-Mitte (Gendarmenmarkt)

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“Ich liebe Berlin und bin immer wieder erstaunt, wie viele unterschiedlich schöne Ecken es hier gibt. Berlin ist wie ein Chamäleon, immer wieder anders. Jeder Stadtbezirk hat sein eigenes Flair! Das ist das Besondere und Einzigartige an Berlin. Genau das ist auch das Faszinierende an Mode. Sie ist ein ganz wunderbares Instrument, sich täglich zu verwandeln und zum Ausdruck zu bringen, wie man sich gerade fühlt: elegant, sportlich, rockig …! Hauptsache man ist und fühlt sich schick! Ich trage besonders gerne schöne Kleider und bin stets aufs Neue beeindruckt, wie unterschiedlich man diese kombinieren kann: mit High Heels, Ballerinas, Turnschuhen oder Stiefeln. Je nach Schuh ist man ein anderer Mensch, ein Chamäleon eben! Aus diesem Grund bin ich froh, dass ich auch in meinem Beruf mit “Kleidern” zu tun habe. Ich arbeite als Rechtsanwältin und betreue unterschiedliche Mandate aus dem Modebereich. Es fühlt sich gut an, mit Kreativen zusammenzuarbeiten und am Ende das Produkt in den Läden zu sehen.”

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Anna, Wedding (Humboldthain)

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Anna (Zeichnerin): “Ich habe ein riesiges Bedürfnis nach Schönheit. Wenn ich meine ‘Graphic Novels’ zeichne, geht es mir darum, eine besondere Schönheit zur Welt zu bringen – durch einen lebendigen Strich, durch die Erzählung einer missglückten Situation, die unheimlich viel Charme ausstrahlt, durch einen schlagfertigen Satz, durch Witz, Wut, Trauer … Nach meinem Bachelor der Philosophie in Frankreich bin ich nach Berlin gezogen. Ich weiß nicht mehr, was mich vor neun Jahren dazu bewogen hatte. Irgendetwas war klar. Das erste Jahr war ich als Erasmus-Studentin ziemlich verunsichert. Ich konnte noch kein Deutsch und mein einziger Beitrag im Philosophie-Seminar war das Erröten, wenn die Lehrkraft es ernsthaft in Erwägung ziehen wollte, mich zu befragen … Ich ahnte nicht, dass ich mich hier niederlassen, ein langes Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee durchstehen und schließlich als Zeichnerin und Autorin arbeiten würde (www.annamarin.info). Ich liebe es, mich auf das Wesentliche – eines Eindrucks oder einer Begegnung – zu konzentrieren, mit den frustrierenden Einschränkungen der Realität zu spielen und daraus Geschichten zu entwickeln. Ich zeichne gern mit reduzierten Mitteln. Ich finde viel Schönheit und Freude in der Vereinfachung. Ich arbeite derzeit an meiner Meisterschülerarbeit: ein Buch, das den Titel “Dialogues” tragen wird. Es sollen 50 Kurzgeschichten mit Gesprächen aus dem Leben werden – hoffentlich frisch, witzig und tiefgründig.”

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Wolle und sein Frauchen Claudia am Hackeschen Markt

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“Ich bin Flugbegleiterin, komme ursprünglich aus Thüringen und wohne seit etwa fünf Jahren in Berlin. Seit kurzem bin ich stolze Hundemama und genieße meine freien Tage mit Wolle in den vielen schönen Parks oder schlendere einfach durch die Straßen und lasse mich treiben. Klamotten kaufe ich am liebsten auf Reisen. Wenn ich in Berlin bin, stöbere ich aber auch gerne in einer der schönen Boutiquen auf der Pappelallee.”

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Catharina, Prenzlauer Berg

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Catharina (29), Kunsthistorikerin aus Prenzlauer Berg: „Seit ich meine Zelte im beschaulichen München eingerollt und das Ticket „Neuer Job-Neue Wohnung-Neue Bekanntschaften“ nach Berlin gezogen habe, entdecke ich die Hauptstadt in jeder freien Minute und lasse mich von den verschiedenen Bezirken und ihren Menschen inspirieren. In puncto Mode gefällt mir an Berlin, dass es keinen Einheitsstil zu geben scheint, sondern Kleidung von vielen jungen Leuten als Ausdrucksmittel einer individuellen Haltung oder Stimmung genutzt wird. Bei meiner Arbeit in einer Galerie für zeitgenössische Kunst staune ich immer wieder über die kreativen und zum Teil sehr skurrilen Looks der Besucher, was mich im Nachhinein zum Beispiel auf den Flohmarkt treibt: Letztens habe ich dort einer älteren Dame das Paar Ohrringe abgekauft, das sie in den 70ern als junges Mädchen selbst getragen hat. In Kombination mit dem Cape aus dunkelgrünem Walkloden sind die Ohrringe mein Outfit für den ersten langen Herbstspaziergang!”

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Anne, S-Bahnhof Beusselstraße in Berlin-Moabit

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Anne (33), Fremdsprachen-Korrespondentin aus Moabit: “Als ich vor fünf Jahren aus der sächsischen Prärie nach Berlin kam, habe ich mich erstmal auf Anhieb in die Friedrichshainer Freiheit verguckt. Die Liebe und Zuneigung zu “MoaBeat” kam zart durch die Hintertür geschlichen, eigentlich erst im zweiten Jahr, und ist seitdem stetig gewachsen. Meine ständigen Begleiter sind mein Tretroller (die nächste Liebe, die mich hier in Berlin erwischt hat), mein schwarzer Beutel mit aufgedrucktem Fuchs (bin ja selbst ein Rotfuchs), meine Kopfhörer und ein Lachen auf den Lippen. Drei besondere Accessoires, die mir sehr am Herzen liegen, trage ich außerdem gerade: Sonnenbrille und Kette habe ich von meinem Onkel geerbt, der Ring ist ein Geschenk meiner Mutter. Unendlich wohltuend an Berlin finde ich, dass jeder seinen Stiefel fahren kann, ohne groß beäugt zu werden. So viel herrliche Schrägheit habe ich bislang nur hier ge- und erlebt.”

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