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ze.tt berichtet über Björn Akstinats BERLIN STREET STYLE

„… Dass Berlin in Sachen Style etwas Besonderes ist, dokumentiert Björn Akstinat mit seinem Projekt Berlin Street Style. Der Fotograf und Medienberater zieht mit seiner Kamera durch Berlin und lichtet Menschen ab, die mit schlichter Alltagsmode auffallen. „Schlicht“ ist in Berlin natürlich Ansichtssache. Die Menschen auf Akstinats Fotos sind Passantinnen und Passanten, die er zufällig in der Stadt trifft und die bereit für ein spontanes Fotoshooting sind. Niemand ist gecastet, keine Modefirmen sind involviert. Nach Jahren der Street Photography in Berlin kennt Akstinat mittlerweile den spezifischen Style der Bezirke. … Mit Berlin Street Style hofft Akstinat, ein zeitgeschichtliches Dokument des Berliner Stils der Anfangsjahre des 21. Jahrhunderts geschaffen zu haben. Die Porträtierten selbst hatten zudem die Möglichkeit, einen Kommentar zu ihrem modischen Stil abzugeben. So unterschiedlich sie sich kleiden, eine Sache scheint die meisten zu einen: anziehen zu können, was ihnen gefällt, ohne auf Modetrends Rücksicht nehmen zu müssen. Das ist das Besondere an Berlins Mode. Am besten beschreibt man sie wohl, indem man sie gar nicht beschreibt – denn sie folgt einer Eigenlogik, die nicht zu fassen ist.“

„Berliner Morgenpost“ stellt Buch „Berlin Street Style“ vor

https://www.morgenpost.de/berlin/30jahremauerfall/article227595423/Ost-und-West-Sogar-die-Modestile-sind-zusammengewachsen.html

Alltags-Looks auf den Straßen der Hauptstadt: Der Autor Björn Akstinat hat nachgeschaut, wer wo was trägt und großartige Fotos gemacht. … Ein Schweizer Verlag hat seine markantesten Bilder jetzt in einem schweren, knallbunten Band veröffentlicht. … Zu sehen sind Fotografien aus den Innenstadtbezirken, aber auch aus Wedding, Steglitz und sogar Friedrichsfelde, wo er etwa eine Sabrina mit Gitarre und ihrem Stil aus Second Hand, Fair Trade und geschenkter Kleidung porträtiert hat. Sängerin Elke indes trägt in Prenzlauer Berg eine graue 80er-Jahre stonewashed Jeans und einen Blouson, so ätzend-rot wie die ikonische Lederjacke Michael Jacksons. … „Je schicker die Leute gekleidet sind, desto eher sind sie bereit, sich fotografieren zu lassen. Wer sich so viel Mühe mit seinem Style gibt, ist froh, wenn das wahrgenommen wird“, sagt Akstinat. … Hohe Fotoausbeute hat Akstinat an der Neuen Schönhauser Straße in Mitte gemacht. „Dass sie für Mode einmal so bedeutend werden würde, haben die Menschen dort vor der Vereinigung bestimmt nicht gedacht“, sagt er. Grund sei die gute Mischung unabhängiger und größerer Boutiquen – „obwohl sich zunehmend Ketten breit machen“.